Südlicher Oberrhein | 24.11.2011
Obwohl es für Unternehmen gute Gründe gibt, ihr bestehendes ERP-System durch ein neues zu ersetzen, scheuen viele diesen Schritt – aus Kostengründen und Risiko-Abwägung.
Die Lösung bietet hier Portal-Technologie: Sie öffnet die Tür zur modernen webbasierenden Prozesswelt – und das für vergleichsweise wenig Geld.
Die aktuelle „Problem“-Lage
Mobiler Daten-Zugriff, besserer Kundendienst, Cloud und Web-Services für zukunftsfähigere Prozesse: Es gibt viele Gründe, weshalb es für Unternehmen sinnvoll wäre, ihr altes ERP-System durch ein neues zu ersetzen. Trotzdem kommt für viele Firmen eine Ablösung nicht in Frage. Ein zu knapper Zeitplan, fehlende Personal-Ressourcen und zu viele notwendige System-Anpassungen sind hierfür häufig die Gründe. Hinzu kommt, dass die wenigsten ERP-Hersteller tatsächlich schon mit neuen webbasierenden Architekturen aufwarten können.
Die Lösung
Einen Ausweg für dieses Dilemma bietet Portal-Technologie. Ohne großen technischen Aufwand und für einen geringen Preis stellt sie beispielsweise Vertriebsmitarbeitern an allen Standorten den gleichen Kunden-Datenbestand zur Verfügung. Über mobile Endgeräte ist das sogar beim Interessenten vor Ort möglich. Eine solche unternehmensweite Verzahnung bietet Vorteile: wichtige Geschäftsprozesse zu standardisieren und so die innere Prozesskette zu schließen.
Abläufe werden schneller und effizienter
„Ein Portal öffnet den Unternehmen die Tür zur modernen IT-Welt und zur zeitgemäßen Abwicklung ihrer betrieblichen Prozesse“, bestätigt Manfred Stetz. Er ist Entwicklungschef des Freiburger Portal-Herstellers United Planet.
„Nimmt man beispielsweise Prozesse wie ein Antragsverfahren für Investitionen oder die externe Anbindung von Kunden und Partnern, dann sieht man schnell, wie ein traditionelles ERP in die Knie geht“, so Stetz. Zwar sei es möglich, dem ERP-System diese Funktionalitäten durch individuelle Programmierung „anzuerziehen“, dies sei jedoch aus Kosten- und Aufwandsgründen nicht ratsam.
Neue Wege beschreiten – „Tuning-Kit“ für ERP-Boliden
Ein deutlich einfacherer Weg ist es laut Stetz, das bestehende ERP durch ein darauf aufgesetztes Portal zu modernisieren: „Viele altbewährte ERP-Boliden haben mittlerweile Rost angesetzt. Ein Portal kann hier als „Tuning-Kit“ dienen, das mehr PS aus ihnen rauskitzelt. So können Unternehmen die Effizienz der betrieblichen Abläufe erhöhen und gleichzeitig einen kostenintensiven ERP-Neukauf vermeiden.“
Dabei kann ein Portal laut Stetz auch als Zwischenlösung zum Einsatz kommen. Und zwar genau dann,wenn sich ein Unternehmen bereits für die Ablösung seines alten ERPs entschlossen hat und den Übergang nicht allzu radikal angehen will.
Über Möglichkeiten informiert auch United Planet.